Arbeitet, lebt und liebt in Wien

Die World-Music-Szene der Stadt hat in den letzten Jahren einen ungeheuren Aufschwung genommen und das Leben in Wien bereichert

Feuilleton | GRUPPENPORTRÄT: SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 32/14 vom 06.08.2014


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Als Mädchen hatte Golnar Shahyar einen Traum. Einen, den sie mit vielen anderen Mädchen auf der Welt teilt: Sie wollte Sängerin werden. Im Iran, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte, wäre er allerdings nur sehr schwer zu verwirklichen gewesen: „Musik wird dort als Beruf nicht so ernst genommen. Mittlerweile dürfen Frauen im Iran laut Gesetz auch nicht mehr allein als Sängerinnen auftreten, sondern nur mehrstimmig oder zusammen mit Männern.“

Als sie 16 war, zog Shahyar mit ihren Eltern nach Kanada. Ans Singen dachte sie nur mehr selten. Nach dem Abschluss eines Biologiestudiums tauchte die Frage nach der Musikkarriere dann aber doch wieder auf und wurde in Wien, wo die heute 29-Jährige vor sieben Jahren landete, schließlich noch ganz ernsthaft angegangen.


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