7 Sachen, die Sie über BEGEGNUNGSZONEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 32/14 vom 06.08.2014

Das sind doch die Zonen, wo jeder mit allem fahren darf, oder?

Quasi, aber ganz so ist es nun auch

wieder nicht. Simpel ausgedrückt ist eine Begegnungszone eine Form der Verkehrsberuhigung, in der Fußgänger Vortritt vor Fahrzeugen haben. Ja eh! Aber das heißt eben auch, dass dort auch Radfahrer et cetera unterwegs sein können, nicht?

Richtig. Das Wichtigste bei diesem Konzept ist, dass die stärkeren Verkehrsteilnehmer auf die schwächeren Rücksicht nehmen, das heißt auch ihre Geschwindigkeit dementsprechend auf maximal 20 Stundenkilometer anpassen müssen. So wie auf der Mahü?

Theoretisch. Praktisch ist die Mahü noch nicht das beste Beispiel, weil da noch viele Radfahrer durchgasen, ohne aufzupassen. Seit wann gibt es denn Begegnungszonen?

Sie sind eigentlich noch ein sehr junges Verkehrkonzept und wurden 2002 erstmals in der Schweiz eingeführt. Und in Österreich?

Hierzulande wurde die Errichtung von Begegnungszonen in einer Novelle der Straßenverkehrsordnung im Jänner 2013 beschlossen. Wo in Wien gibt es solche Zonen?

Derzeit gibt es in Wien nur eine, und die erstreckt sich über Teile der Mahü. Im Gespräch sind allerdings einige weitere Straßen. Und welche sind das?

Beispielsweise gibt es eine Petition für eine Begegnungszone in der oberen Tuchlauben. Mögliche Kandidaten sind außerdem die Rotenturmstraße, der Hohe Markt, die Wollzeile und der Fleischmarkt. F


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