Tanztagebuch Wien ist Impulstanz, und wir haben uns auch diesen Sommer vorgenommen, möglichst viele Produktionen anzuschauen (3)

Man weiß nicht, ob man lachen darf. Das ist der Witz

Diese Woche haben Sara Schausberger (SS) und Christopher Wurmdobler (CW) das Festivalprogramm besichtigt

Feuilleton | aus FALTER 32/14 vom 06.08.2014

Montag, 28.Juli: Liebes Tanztagebuch! Heute stehen in der Newcomer-Reihe [8:tension] gleich zwei amerikanische Performer auf der Bühne des Schauspielhauses; wobei der Choreograf und Tänzer Michael O'Connor schon seit 2007 in Wien lebt. In seiner Performance "Tertiary" treten zwei Tänzer und eine Tänzerin in kurzen Hosen sowie eine Wassermelone auf. Frei nach Newton fragen sie sich, was passiert, wenn drei Körper in Bewegung aufeinandertreffen. Sie schauen viel, fühlen, tanzen mit sich allein, und zum Schluss passiert so etwas wie ein Dreier, nur ohne Sex. Dazu ein bisschen Schubert, Aretha Franklin und eine großartige Playbackszene ohne Gesang. Das ist durchaus feiner Humor. S S

Ganz anders die (nicht jugendfreie) Performance der New Yorkerin Rebecca Patek. In "ineter(a)nal f/ear" wird der Umgang mit Vergewaltigungsopfern satirisch betrachtet. Eine Kurzdoku im Fernsehstil zeigt das Opfer Patek, der Performer Sam Roeck erzählt, wie er missbraucht wurde, und banaler Tanz hilft bei


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