Kommentar 

Der Minister droht: Das Land braucht dringend das totale Rauchverbot!

Gesundheitspolitik


Klaus Nüchtern
Falter & Meinung | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Aus medizinischer Sicht ist die Gefahr des Mitsaufens vernachlässigenswert. Man kann neben einem Säugling ein Seidl Inländerrum auf ex trinken, solange dies nicht die stillende Mutter tut, wird dem Baby kein unmittelbarer Schaden erwachsen. Anders beim Rauchen: Das Gequalme schadet allen, die ihm permanent ausgesetzt sind. Insofern ist es schon grotesk, dass Nichtraucher davor bewahrt werden müssen, auf dem Weg zum Klo circa zwanzig Sekunden lang den Raucherbereich zu durchqueren, dass es aber offenbar als Berufsrisiko gilt, wenn Kellnerinnen und Kellner jahrzehntelang in Zigarettenschwaden an der Schank stehen.

Abgesehen von solchen Skurrilitäten kann man die österreichische Lösung ganz sympathisch finden: Was den Antirauch-Ajatollahs als lasch, lau und lulumäßig gilt, ist eigentlich ein brauchbarer Kompromiss, der zehntausende von Gastwirten ja auch eine hübsche Stange Geld für räumliche Adaptionen gekostet hat. Gesundheitsminister Alois Stöger aber hat eine Mission: Er will

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