Ein hervorragender Schauspieler

Politik | Analyse: Werner Hörtner | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Der Fall Figueroa: Was in Österreich mit einem Freispruch endet, kann im Nachbarland Schweiz zu lebenslanger Haft führen

Der Falter berichtete schon mehrmals von der Geschichte eines ehemals hohen Polizeioffiziers aus Guatemala, Javier Figueroa, der, nachdem ihn eine UN-Einrichtung wegen mehrfachen Mordes zur Verhaftung ausgeschrieben hatte, nach Österreich flüchtete und hier um Asyl ansuchte.

Obwohl er von Deutschland aus eingereist war, wurde er nicht dorthin zurückgestellt, wie es das Dublin-Abkommen der EU vorsieht, sondern konnte problemlos in Österreich den Asylantrag stellen - der auch in relativ kurzer Zeit mit einem positiven Bescheid endete.

Dann lebte er beschaulich in einer oberösterreichischen Kleinstadt. Er hatte es sich mit seiner Frau hübsch eingerichtet. Er wurde als Flüchtling anerkannt - und versuchte sich zum Beispiel als Wirt in Schärding. Das ging gut, bis ihn der Falter im April 2011 ausfindig machte und ein darauffolgender Bericht in zahlreichen in- und ausländischen


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