Im Krieg der Worte und der Bilder

Medien | Protokolle: Ruth Eisenreich | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014


Illustration: Jochen Schievink

Illustration: Jochen Schievink

Die Fotos zeigen verschreckte Kinder, verstümmelte Flüchtlinge, sie zeigen Blut, Gewalt und Tod. Sie tauchen in der Facebook- oder Twitter-Timeline auf, wir sind empört, klicken auf „Teilen“ – und schon sind wir unfreiwillig Teil einer Propagandamaschinerie geworden.

Ob die Bilder echt sind, ob sie zur angegebenen Zeit am angegebenen Ort aufgenommen wurden, ob sie also zeigen, was sie zu zeigen behaupten – diese Fragen geraten im ersten Entsetzen oft ins Hintertreffen.


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