Orgien und Mysterien

Feuilleton | Apotheose: Matthias Dusini | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014


Foto: Archiv

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Das neu gestaltete Salzburger Domquartier verspricht „barocke Macht, barocke Pracht“; und im niederösterreichischen Schloss Hof sorgt Tanzmeister Eddy Franzen in Vollmondnächten für „die richtige imperiale Stimmung“. Ob Musikfestival, Hochzeit oder Ausflüge in die Wachau – das Schlagwort „Barock“ löst Assoziationen von „feudal“ bis „feierlich“ aus. Und dennoch lässt uns der Anblick von Rocailleornamenten und Hofgesellschaften mit Puder und Perücken merkwürdig kalt.

Kein anderes Kapitel der Kulturgeschichte hat Österreich einen vergleichbaren Vorrat an Architektur, Malerei und Musik beschert – und wirkt so fremdartig wie eine etruskische Totenstadt. Daher gibt es hier einige Vorschläge für Touren zu besonderen Orten und einige Ratschläge, wie man sich dieser scheinbar fernen Kultur nähern könnte.


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