7  Sachen, die Sie über ROOFING eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Roof... was?

R-O-O-F-I-N-G. Das ist eine neue Trendsportart, die vor allem unter Jugendlichen beliebt ist. Dabei klettert der sogenannte Roofer ungesichert auf hohe Bauwerke. Meistens wird der Aufstieg gefilmt oder zumindest am Ziel ein Foto gemacht, das dann ins Netz gestellt wird. Auf Youtube finden sich ungezählte Clips solcher halsbrecherischen Kletteraktionen.

Woher kommt dieser Trend?

Angeblich ist Roofing in Russland aufgekommen, besonders in Moskau und St. Petersburg wird fleißig gerooft.

Wer sind die Helden dieser Szene?

Die Russen Vadim Makhorov und Vitali Raskalov. Die beiden haben im Februar den über 630 Meter hohen Shanghai-Tower bestiegen. Ohne Sicherung, versteht sich.

Wird auch in Wien gerooft?

Vergangenen Donnerstag hat ein Roofer aus der Ukraine die Votivkirche erklommen.

Der ist da einfach so hinaufgeklettert?

Ja. In den frühen Morgenstunden ist der Mann mit dem Künstlernamen "Mustang Wanted“ auf einen der zwei rund 100 Meter hohen Türme der Votivkirche geklettert, hat seine goldene Kugel umarmt, sich vermutlich gefühlt wie der König der Welt, ein Beweisfoto geknipst, ist wieder hinuntergestiegen und hat das Bild auf Facebook gepostet.

Und die Polizei?

Die hat nicht eingegriffen. Zwar hatte der Roofer einige Zuseher, Polizisten waren aber keine darunter.

Gibt es ein Traumziel unter Roofern?

Klar, den 828 Meter hohen Burj Khalifa in Dubai, das momentan höchste Gebäude der Welt.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige