Wenn der See wild wird

Stadtleben | Empfehlung: Barbara Tóth | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Landpartien (3): Rund um den Neusiedler See kann man eine Auszeit von allem nehmen - und viel mehr als bloß baden gehen

Viele sagen, es sind die schönen Strandbäder, die sie hierherlocken. Oder der gute Wein und die netten Lokale. Oder einfach das Licht und die Luft. Der Neusiedler See, das Meer der Wiener, ist nur 40 Bahn- oder Autominuten von der Hauptstadt entfernt. Aber wer sich Richtung Osten aufmacht, landet trotzdem in einer völlig anderen Welt.

Die pannonische Tiefebene hat ihr eigenes Klima. Oft regnet es in der Stadt und der Himmel bleibt grau, aber im Seewinkel scheint die Sonne und der Wind fegt die Wolken über den glitzernden See. Die durchwachsenen Wochenenden, an denen nicht die Massen aus der heißen Stadt die Liegewiesen belagern, sind die besten. Dann sind die echten Fans des Steppensees unter sich.

Wer hierherkommt, fällt entweder in die Kategorien sportlich oder genießerisch oder beides. Ins Waldviertel ziehen sich gerne die Intellektuellen zurück, die Schriftsteller,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige