Digital Natives in Babyschuhen

Stadtleben | Bericht: Birgit Wittstock | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Babys und Kleinkinder vorm Display werden immer mehr zur Normalität. Ist das auch gut?

Dass Mama und Papa ständig über ihren Smartphones oder iPads hängen, ist ja längst nichts Außergewöhnliches mehr. Aber Kleinkinder und Babys vorm Display? Sieht so die zeitgemäße Kinderbetreuung aus? Sieht man sich die Angebote der Hersteller an, dann lautet die Antwort eindeutig ja, denn inzwischen sind ja schon längst Kindersitze mit einer integrierten iPad-Halterung auf dem Markt und auch die Zahl der Apps für Babys und Kleinkinder wächst quasi täglich. Aber ist es auch wirklich klug, bereits die ganz Kleinen mit der digitalen Welt vertraut zu machen?

Herbert Rosenstingl, Leiter der Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (kurz BuPP) vom Familienministerium, untersucht App-Angebote nach ihrem altersgerechten Inhalt. Die ursprüngliche Aufgabe der Servicestelle mit dem etwas sperrigen Namen war es, besonders wertvolle und positive Spieletitel zu finden,


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