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Sind Paradeiser erst im Glas, macht sogar der Winter Spaß

Grundkurs Kochen (260)

Stadtleben | Bw | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Wer im Garten, auf dem Balkon oder einfach auf der Fensterbank Paradeiser gezogen hat, kann sich jetzt im Spätsommer über rote und saftig reife Früchte freuen. Und wer in den vergangenen Wochen schon genug geerntet und Paradeiser bereits in allen möglichen Varianten - roh mit Basilikum und Mozzarella, verkocht als Sauce mit Pasta oder gefüllt am Grill - genossen hat, der sollte an den kommenden Winter denken und daran, wie herrlich es ist, inmitten der grauen, kalten Jahreszeit etwas zu essen, das nach Sonne und Wärme schmeckt. Um die essbaren Sommererinnerungen zu konservieren, trocknet man sie am besten. Dazu nimmt man ein Kilo Paradeiser, mindestens einen Esslöffel voll gehackter Kräuter (Oregano, Thymian, Bohnenkraut, Rosmarin, Basilikum usw.), grobes Meersalz und eine Knoblauchzehe. Knoblauch und Kräuter fein hacken und mit dem Salz vermischen. Paradeiser halbieren und den Strunk entfernen. Die Kräuter-Knoblauch-Mischung über den Paradeiserhälften verteilen und bei 100 Grad Heißluft im Backrohr für drei bis fünf Stunden trocknen. Damit die Feuchtigkeit verdunsten kann, sollte die Tür des Backofens einen Spalt offen bleiben - dazu einfach einen Holzkochlöffel in die Tür klemmen. Wenn die Paradeiser ausgekühlt sind, füllt man sie in ein gut verschließbares Glas und bedeckt sie mit kaltgepresstem Olivenöl. Fertig sind die Sommererinnerungen.

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