Kunst Tipp

Avantgardekunst als Reibungsflächen für heute

Lexikon | NS | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

Die ambitionierte Sammlungspräsentation "Die Gegenwart der Moderne" im Mumok bringt Kunst seit 1900 mit Zeitgenossen zusammendie modernistische Formensprachen und Ideologien hinterfragen. So fragt etwa Anna Artakers Serie "Unbekannte Avantgarde" nach den unterschlagenen Künstlerinnen der Moderne. Neben historischen Gruppenporträts der Situationisten oder der Dadaisten, die stets nur eine Frau inmitten männlicher Kollegen zeigen, listet Artaker Protagonistinnen des jeweiligen Ismusses auf. Die andere Seite ikonischer Bauten interessiert Werner Feiersinger, der in seinen Fotos ungewohnte Blickwinkel auf Bauten wie Le Corbusiers "Unité d'Habitation" wirft.Judith Hopf baut aus Computerboxen Masken, die neben "primitivistischen" Arbeiten von Max Ernst und Viktor Brauner zu sehen sind.

Mumok, bis 8.2.


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