Kurzhinweise

Was Sie nicht versäumen sollten

Lexikon | aus FALTER 33/14 vom 13.08.2014

(T )rost für Eisenerz

Bei den Sommerfestivals auf dem Land sticht das "Rostfest" in Eisenerz heraus - an drei Tagen gibt es ein buntes wie ambitioniertes Programm. Eisenerz ist, wie man weiß, eine Krisenregion, schon zum dritten Mal spendet die Veranstaltung Rost, äh, Trost. Das Rostfest machte zuletzt nicht nur mit seinem Kulturprogramm auf sich aufmerksam, sondern stöhnte unter "einschneidenden Kürzungen" seitens der öffentlichen Hand. Trotz der Widrigkeiten ist ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt worden: Das Urban Camping beginnt am Montag, am Donnerstag gibt es die Eröffnungsparty: Mit Indie-Bands wie Goldsoundz oder Sweet Sweet Moon, sowie der Performance "Intensivierung der Stille" von Le Tam Tam in der Wehrkirche. Desweiteren wird sich beim Rostfest das steirische Label Numavi mit vielen Bands präsentieren, es gibt Interventionen im öffentlichen Raum, zudem wird diskutziert und gepicknickt. Und vom Kooperationspartner eisenerZ*ART wird am Donnerstag um 17.30 im Forum-Gebäude in der Altstadt die Ausstellung "Eisenerz auf Draht!" mit Künstlern wie Eva Burtscher, Bodo Hell, ILA, Alfred Resch oder Markus Wilfling eröffnet.

Eisenerz, ab Do

Theater, die erste

Klar, der Sommer ist nicht gerade die Zeit der Theaterpremieren, trotzdem geht es diese Woche zur Sache: Das Singspiel "feminin/masculin" wird vom dramagraz im Literaturhaus auf die Bühne gebracht -nach Texten von Bodo Hell, mit Musik von Periklis Liakakis und nach dem Konzept von Regisseur Ernst M. Binder. Das Stück setzt sich "facettenreich und teils provokant" mit der Beziehung der Geschlechter auseinander.

Literaturhaus, Graz, Mo, 20.00 (Premiere)

Theater, die zweite

Im Einsatz sind diese Woche auch das Theater im Keller (TiK), es zeigt "Heimliche Ängste" von Alan Ayckbourn in der Grazer Hauptschule Ferdinandeum (Fr, Sa, Mi, Do 20.00). Steinbauer & Dobrowsky haben "Der Artmann ist ein fescher Faun" im Grazer Lokal Capperi laufen (Di, Mi, 19.30). "Gastgarten-Theater als böse-makaberes Betthupferl", so die Falter-Kritik.


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