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Verliebt in die Wolkenkratzer New Yorks

Lexikon | NS | aus FALTER 34/14 vom 20.08.2014

Sie wird derzeit mit einer Retrospektive in den USA gewürdigt, aber Isa Genzken ist auch in der Kunsthalle Wien zu sehen. Der Fokus liegt dabei auf den Arbeiten der deutschen Künstlerin, die mit Architektur zu tun haben. Genzkens "Hyperboli" und "Ellipsoide" lange, bunt bemalte Holzobjekte -stammen aus den 1970er-Jahren. Vor allem New Yorker Wolkenkratzer haben es Genzken angetan, und so produzierte sie im Laufe der Jahre immer wieder Stelen oder Glasobjekte wie "New Buildings for Berlin", die an Hochhäuser erinnern. Bissiger Humor spricht aus ihren "Strandhäusern zum Umziehen" und Spiegelarbeiten wie "Soziale Fassade". Gezeigt werden auch Arbeiten von Gordon Matta-Clark, Dan Graham oder Robert Indiana, um die Wichtigkeit dieser US-Künstler für Genzkens Werdegang zu betonen.

Kunsthalle Wien, bis 7.9.


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