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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 34/14 vom 20.08.2014

Mehr Armin Thurnher in den Falter! Bitte!" forderte vergangene Woche ein Leserbriefschreiber. Auch wenn es, wie man weiß, für Herausgeber und Chefredakteure nie ganz leicht ist, sich Platz und Gehör im eigenen Blatt zu verschaffen, haben wir dies möglich gemacht (siehe das Franz-Schuh-Porträt auf Seite 24 ff.), konnten Thurnher darüber hinaus auch noch dazu ermuntern, gemeinsam mit dem Gepp Sepp eine Ökonomie-Beilage zu gestalten, und werden auch in Zukunft alles in unserer Macht Stehende tun, um Thurnher zu weiterer Mitarbeit zu animieren.

Wo gegeben wird, da wird auch genommen, das ist beim Falter nicht anders als anderswo. Umverteilungsopfer der Woche ist Matthias Dusini, der Marathon-Mann des Feuilletons, der mit einer mittelschweren Depression reagierte, als er einsehen musste, dass ihm im angestammten Ressort die üblichen drei bis vier Seiten nicht zur Verfügung stehen würden. Der Falter wäre freilich nicht die solidarische Hochleistungsgemeinschaft , die er ist, wären die anderen Ressorts nicht eingesprungen, um dem schreibhungrigen Dusini ein bisschen was zu beißen zu geben. Dieser revanchierte sich bei der Politik mit dem "Politischen Buch" (S. 18) und beim "Stadtleben" mit einem Pilzrezept für die "Basics"(S. 40), was zugleich ein Revanchefoul an Thurnher darstellt, denn in Sachen Schwammerlbrocken und -kochen kennen die beiden keinen Spaß, Simmering gegen Kapfenberg quasi Mädchenpensionat dagegen. Man sieht, was so ein gut gemeinter Leserbrief alles anrichten kann!


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