Kolumne Außenpolitik

Europa muss eine Strategie für die Zukunft des Iraks suchen

Franz Kössler | Falter & Meinung | aus FALTER 34/14 vom 20.08.2014

Dass sich die EU-Länder auf eine gemeinsame Linie in der Irakkrise geeinigt haben, ist ein bemerkenswerter Fortschritt. Dass die Entscheidung kurz nach dem Beschluss der Sanktionen gegen die russische Regierung in der Ukrainekrise zustande kam, deutet auf eine Stärkung der gemeinsamen EU-Außenpolitik hin. Dass jedoch der Vormarsch der Dschihadisten des "Islamischen Staats" rasch gestoppt und rückgängig gemacht werden kann, ist eine Illusion. Es bedarf weiterhin der militärischen Macht der USA, um die Entwicklung aktiv beeinflussen zu können. Ist es also klug von der EU, sich in eine unübersichtliche Situation einzumischen?

Die Horrorpropaganda der Islamisten hat die Öffentlichkeit aufgerüttelt: Vor laufenden Kameras finden Massenhinrichtungen statt, fanatische religiöse Kämpfer halten abgehackte Köpfe als Trophäen in die Kameras. Die Bilder langer Kolonnen flüchtender Familien religiöser Minderheiten erinnern an die Bilder der jüngsten Balkankriege, in denen Europa gespalten

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