7 Sachen, die Sie über WASSERPFLANZEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 34/14 vom 20.08.2014

Igitt! Algen in der Alten und Neuen Donau - ist das nicht widerlich?

Erster Fehler: Sobald die Leute beim Schwimmen in natürlichen Gewässern was am Bauch kitzelt, kreischen sie "Algen". Dabei handelt es sich um Wasserpflanzen.

Trotzdem eklig, oder?

Gar nicht eklig. Die sogenannten Hydrophyten sind für die Wasserqualität nämlich irre wichtig.

Was soll an der Pest wichtig sein?

Die Wasserpflanzen wurden in der Alten Donau extra angepflanzt, weil sie für gute Wasserqualität sorgen, Nährstoffe binden und das Wasser klar halten.

Und sie wachsen heuer wie blöd. Wieso hat man denn keine niedrig wachsenden Pflanzen angepflanzt?

Gute Frage. Aufgrund des milden Winters, sagen Experten, wachsen die Hydrophyten heuer tatsächlich so stark, dass die städtischen Mähboote mit dem Mähen kaum nachkommen. Wer mit dem Elektro- oder Tretboot unterwegs ist, muss alle paar Minuten die Schiffsschraube von den Pflanzen befreien.

Stimmt. Was ist denn nun mit den niedrigen Bodendeckern?

Die gibt es tatsächlich, allerdings gibt es auch Fische, die sich genau davon gerne ernähren. Die Stadt experimentiert also weiter, um die passenden Pflanzen zu finden.

Wie viele Wassermähboote sind denn in Wien im Einsatz?

Ein großes und ein kleines für die ufernahen Zonen.

Was passiert mit dem Grünzeug, das aus der Alten Donau gefischt wird?

Das landet bei der MA 48 und wird dort kompostiert.


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