Film Neu im Kino

Ärger jeden Tag: "When Animals Dream"

Lexikon | MO | aus FALTER 34/14 vom 20.08.2014

Marie ist 19, wohnt noch zu Hause bei den Eltern. Papa kümmert sich um Mama, die unter einer mysteriösen Krankheit leidet und im Rollstuhl sitzt. In der dänischen Kleinstadt bleibt es nicht lange unbemerkt, dass auch Marie mittlerweile erste Anzeichen eines Unwohlseins zeigt. "When Animals Dream" (R: Jonas Alexander Arnby) entfaltet seinen Horror ganz langsam, sehr ungut. Marie beginnt in der Fischfabrik zu arbeiten. Sie ist die einzige Frau dort, zur "Begrüßung" stößt man sie in einen Container mit stinkenden Fischresten. Nur ein Junge namens Daniel hält zu ihr. Als sie sich dann zum ersten Mal lieben, schreitet Maries animalische Verwandlung bedrohlich voran: La belle et la bête, die Schöne und das Biest, sind eins. Über Werwölfe lernt man hier nix, dafür über Teenage-Angst, was bei einem Melo fürs Arthouse schon mehr als genug ist.

Ab Fr in den Kinos


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