Seinesgleichen geschieht

Bures, Pöchhacker, Benko. Dreierlei Erfolg in Giftzwergland

Der Kommentar des Herausgebers

Falter & Meinung | Von Armin Thurnher | aus FALTER 34/14 vom 20.08.2014

Land des Ressentiments: Giftzwerge wachsen hier schneller als Giftpilze, das Ressentimentbad hisst die blaue Flagge, die Säurebademeister haben wieder Saison. Es ist angerichtet für Doris Bures, Infrastrukturministerin der Republik. Sie soll Nachfolgerin der verstorbenen Barbara Prammer als Nationalratspräsidentin werden. Die Vorurteilsbeladenen fühlen sich animiert, ihre Vorurteile in den Foren, in den sogenannten sozialen Medien und in Zeitungskommentaren abzuladen.

Frau Bures sei als Zahnarzthelferin für den zweithöchsten Job im Land nicht qualifiziert, sie sei nur die Handlangerin Bundeskanzler Werner Faymanns, dessen Peitsche im Parlament, sie werde die Arbeit Prammers zunichtemachen, das sind noch die höflichsten Äußerungen.

Bures' Rochade ins Parlament löst Bewegung aus; ein Oberösterreicher muss die von ihr hinterlassene Lücke füllen, Gesundheitsminister Stöger; der wiederum hinterlässt eine Lücke, die von einer Gewerkschafterin gefüllt werden muss, Frau Oberhauser,


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