Gestern, heute, morgen

Nach zwei Jahren ist wieder ein erstaunlicher Comicband von Tonto erschienen. Es geht halt nichts von heute auf morgen

BEGUTACHTUNG: TIZ SCHAFFER | Steiermark | aus FALTER 35/14 vom 27.08.2014

In einer Rezension des Kunstmagazins Springerin von "Noise", dem letzten Comicband von Tonto, war folgender Satz zu lesen: "Gut Ding und Weile stellen sich schließlich als zentrale tontologische Kategorien heraus, die sich in Arbeitsweise und Ausdauer spiegeln." Etwas vereinfacht gesagt, sind die meist an die achtzig Seiten fassenden Bände lässig. Bloß die Veröffentlichungsintervalle haben es in sich. Zwei Jahre sind seit "Noise" vergangen, jetzt ist es mit "Once Upon" wieder soweit.

Einen Band von Tonto, Künstlerkollektiv mit Basislager in Graz, in die Hand zu nehmen, bedeutet zuallererst ein erfreuliches haptisches Erlebnis. In einen Klappkarton, dessen Innenseite Arbeiten von Michael Jordan zeigt, sind zwei Büchlein eingelegt. Das Papier ist dick und fest. Dazu findet sich noch ein Booklet, das Auskunft darüber gibt, welche Künstler an dem Band mitgewirkt haben, und die Originaltitel der verwendeten Arbeiten festhält. Denn die Hauptverantwortlichen, die Grazer Edda Strobl und

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