Ist das Kunst? Und das auch?

Einmal im Monat findet im Fluc ein Kunstsalon statt . Wo die kritische Kunst im öffentlichen Raum zu finden ist, weiß nur die Kuratorin

Feuilleton | REPORTAGE: NICOLE SCHÖNDORFER | aus FALTER 35/14 vom 27.08.2014

Ursula Maria Probst fällt als Kuratorin sofort auf. Auch dann, wenn man sie nicht kennt. Ihr extravagant geschnittenes Streifenkleid, die auffällige Halskette und der kaminrote Schal mit der dazupassenden Strickmütze verpassen ihr den typisch exzentrischen Künstlerinnenlook. Wuselnd heißt sie Freunde und Fremde im Fluc willkommen.

Den monatlichen Kunstsalon "In der Kubatur des Kabinetts" leitet sie bereits seit sechs Jahren. Dieses Mal gab es erstmals eine Kooperation mit dem Verein KulturKontakt Austria und dem Bundeskanzleramt, die es internationalen Künstlerinnen und Künstlern via Stipendium ermöglichen, in österreichischen Ateliers zu arbeiten. Artists in Residence sind das dann.

Es erweist sich als ausgesprochen schwierig, die Kunstwerke im und um das Fluc am Praterstern als ebensolche zu erkennen. Oder sie überhaupt zu finden. Probst ist zum Glück sehr hilfsbereit und erzählt auf herzlichschrullige Art und Weise vom Projekt und ihren Schäfchen. "Mir ist es wichtig, dass


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