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Solide, aber nicht revolutionär: das neue Handy von LG

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 35/14 vom 27.08.2014

Oberklasse-Smartphones müssen nicht nur alles können, vom hochauflösenden Display bis zur Spitzenkamera. Sie sollten auch schick aussehen und einfach zu bedienen sein. All diesen Anforderungen genügen nur wenige Geräte, wie das iPhone 5 oder das Samsung Galaxy S5.

Nun versucht auch der koreanische Hersteller LG, in die Smartphone-Elite vorzudringen. Das neue Flaggschiffmodell G3 (499 Euro) setzt auf tolle Ausstattung und eine neue Bedienoberfläche. Das 5,5-Zoll-Display bietet hervorragende Auflösung, es gibt reichlich internen Speicher (24 GB) und eine 13-Megapixel-Kamera mit innovativem Laserautofokus und zwei Fotolichtern, mit dabei ist auch ein UKW-Radio.

Weniger toll ist die Akkuausdauer, was wohl dem Riesendisplay geschuldet ist. Besonderen Wert haben die Entwickler auf einfache Bedienung gelegt. So ist die Nutzeroberfläche sehr übersichtlich gestaltet, es gibt eine Screenebene mit Bedienhinweisen ("Smart Tips") sowie andere praktische Informationen auf dem Startbildschirm. Dank seiner Flachbauweise und schmaler Bildschirmränder wirkt das G3 filigran und elegant, trotz der enormen Bildschirmgröße.

Tolle Ausstattung, schickes Design plus ein paar gute Ideen extra: Das ist alles ganz nett, weckt aber noch keine Begeisterung. Entscheidende Vorteile gegenüber der Konkurrenz bietet das G3 nicht. F

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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