Her mit den kompostierbaren Hosen!

1993 haben zwei Schweizer Brüder die Freitag-Tasche erfunden. Jetzt machen sie was Neues

Stadtleben | VORABBESICHTIGUNG: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014

Kein Bobo ohne Freitag-Tasche. Seit 20 Jahren steht die aus ausrangierten Lkw-Planen zusammengenähte Umhängetasche für ein bestimmtes Milieu: studentisch bis architektonisch, jedenfalls kreativ, selbstverständlich urban und eben irre boboesk. Als die Schweizer Brüder Daniel und Markus Freitag 1993 die Freitag-Tasche erfunden haben, hielten die meisten das Recyclingkonzept der smarten Grafikdesigner für überspannt. Dass da eines Tages eine große Fabrik in Zürich stehen würde, die jährlich 500.000 Teile aus Lkw-Planen -vom Handytäschchen bis zur Reisetasche - verlassen, hätte niemand geglaubt. Die Marke Freitag gibt es inzwischen weltweit. Die Planentaschenfabrik für "rezyklierte individuelle Produkte" (R.I.P.) mit all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kreativlabors und Geschäftsführern würde wahrscheinlich auch von alleine laufen. Und was machen die Freitag-Brüder den ganzen Tag? Was Neues, endlich. Vergangene Woche präsentierte man der internationalen Presse das


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