Technik Dinge, die uns brauchen

Transformer Pad: das Tablet, das auch ein Laptop ist

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014

Es gibt Geräte, die niemand haben will, obwohl sie erheblichen Nutzen versprechen. Zu dieser Kategorie gehören Tablet-Notebook-Kombis. Eine super Idee, könnte man meinen. So ein Tablet schreit doch geradezu nach einer Tastatur. Doch so eine Tastatur zum Aufstecken ist eben auch schwer und ein bisschen uncool.

Das gilt ebenfalls für das neue Asus Transformer Pad (TF103C), ein 10-Zoll-Gerät, das mit Tastatur immerhin mehr als ein Kilo wiegt. Doch das Transformer Pad hat andere, innere Werte wie die androidbasierte Benutzeroberfläche Zen UI, die mit ihren kreisrunden Formen Ruhe und Harmonie ausstrahlen soll.

Für weniger meditative Nutzer gibt es gleich zwei vorinstallierte, ziemlich gut durchdachte To-do-Apps. "What's next" zeigt bevorstehende Kalendereinträge in chronologischer Abfolge an, dazu kann man einen Tages-Countdown aktivieren; "Do it later" versammelt zeitunabhängige Aktivitäten. Viel mehr Features hat das günstige Gerät allerdings nicht zu bieten, die 2-Megapixel-Kamera taugt allenfalls für Schnappschüsse, recht bescheiden ist der verfügbare Speicher (11 MB), auch fehlt ein HDMI-Ausgang. Dafür ist das Display erfreulich hell, und das Transformer Pad hat auch eine gute Ausdauer. Mit 249 bzw. 299 Euro (mit Tastatur-Dock) ist das Transformer Pad ziemlich günstig, was zumindest ein guter Grund ist, das Gerät haben zu wollen. F

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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