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IT-Kolumne

Medien | INGRID BRODNIG | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014

Das Schlimmste, was man uns "Star Trek"-Fans antun konnte, war es, den Planeten Vulkan in die Luft zu sprengen. Ich jedenfalls werde Regisseur J.J. Abrams nie verzeihen, dass er die gesamte Handlung, die sogenannte "Timeline", von "Star Trek" umschrieb, einen zentralen Planeten zerstörte und auch sonst alles kaputtmachte. Deswegen ignoriere ich einfach die letzten beiden " Raumschiff Enterprise"-Filme, sie haben für mich nie existiert.

Wer das ähnlich sieht, sollte das Projekt Axanar verfolgen: Es ist ein neuer, von Fans finanzierter "Star Trek"-Film, der aber richtig professionell sein soll. Internetuser spendeten schon mehr als 630.000 Dollar auf Kickstarter, siehe startrekaxanar.com. Das Beste an der Handlung: Sie spielt in der "alten" Timeline, also jener ohne J.J. Abrams. Das Ganze zeigt, wie mächtig das Internet ist: Wenn tausende Menschen Geld zusammenlegen, können sie sogar "Star Trek" und den Planeten Vulkan retten. Captain Kirk wäre beeindruckt. F


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