Heidi List Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Sex-MS

Falter & Meinung | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014

Die bestehende Gesetzgebung in den Vereinigten Staaten ist kreativ. So ist in Alabama der Gebrauch von Sexspielzeugen verboten, eine Inzesthochzeit ist dort aber erlaubt. In Nebraska müssen die Ehepartner beim Sex Nachthemden tragen. In Tennessee gilt ein Haus, in dem mehr als acht Frauen leben, als Bordell. Bordelle sind dort verboten. Nun ist es, rechtzeitig zum Schulbeginn, in Houston/ Texas bei Strafe untersagt, Sex-MS zu verschicken, also Nacktfotos von sich selber. Diese Maßnahme soll der Vorbeugung von Teenagerschwangerschaften dienen.

Texas ist übrigens der gleiche Staat, der im Gesetz stehen hat, dass man vom zweiten Stock eines Hotels keine Büffel erschießen darf, weiters ist es verboten, Graffiti auf fremde Kühe zu sprühen. In San Antonio/Texas ist der Gebrauch von Augen und Händen beim Flirten verboten. Womit wir wieder bei den Teenagerschwangerschaften wären, denn viele Körperteile sind für die Anbahnung wohl nicht mehr übrig. Ach ja, zum Schluss noch eine Warnung: In Vermont ist es verboten, Giraffen an Telefonmasten zu binden. Die müsst ihr leider stecken lassen, die Giraffen. F


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