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Menschen und Tiere der Woche

Falter & Meinung | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014


Sommer aus, Schule an. Beliebte erste Aufgabe in Klassenzimmern: Was ich in diesen Ferien gelernt habe. In meinem Fall waren es zum Beispiel viele neue unterscheidende Worte für Regen: Steigungsregen (an Bergketten), Konvektionsregen (der typische Wolkenbruch) und Frontregen (warme und kalte Luftmassen lassen die Sau raus). Dann gab es noch Dauerregen (mehr als sechs Stunden lang zumindest 0,5 Millimeter Niederschlag pro Stunde), Starkregen (ab fünf Litern je Quadratmeter in fünf Minuten), Platzregen (auf einer Fläche von weniger als einem Quadratkilometer), leichter, mäßiger und starker Nieselregen (Tröpfchendurchmesser < 0,5 mm) und die beliebten Eissalonvariationen Griesel (Eiskörner < 1 mm), Graupel (< 5 mm) und Hagel (Eisklumpen > 5 mm). Ausgelassen haben wir heuer nur die Formen Monsun- und Tropenregen. Vielleicht können wir diese Niederschläge dank Klimaerwärmung auch bald erleben. Die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet – die Schleckeismarke heißt Eskimo – brauchen mit ihren vielen Worten für Schnee jedenfalls nicht mehr zu prötzeln.

Eigentlich drängt sich der Regenwurm als dieswöchiges Thema auf. Aber dies wäre doch sehr platt, und diese Tiere sind keine Platt-, sondern vielmehr Ringelwürmer.


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