7 Sachen, die Sie über das REGENWETTER eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014

Dieser Sommer war doch echt mies.

Ganz und gar nicht. Im Durchschnitt hat ein österreichischer Sommer 66,3 Sonnentage, der heurige hatte jedoch glückliche 71. Und von den durchschnittlichen 26,9 Regentagen gab es heuer nur 22.

Warum dann die allgemeine Jammerei?

Liegt wohl an der selektiven Wahrnehmung. Fix ist: Es hat im August mehr geregnet als im Juni und Juli. Das ist wahrscheinlich in den Köpfen hängen geblieben, und voilà: Schon heißt es, es habe den ganzen Sommer durchgeregnet.

Warum regnet es denn überhaupt?

Simpel ausgedrückt: Wasser steigt in Form von Dampf in die Atmosphäre, kondensiert, wird also wieder zu Wasser, dann regnet es ...

Warum es so viel regnet, war die Frage.

Der warme Frühling behinderte das Azorenhoch und dadurch konnte sich das Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa quasi dauerhaft etablieren.

Steht uns nun Hochwasser ins Haus?

Unwahrscheinlich. Und selbst wenn: Wien ist bestens gegen Hochwasser und Überschwemmungen gewappnet.

Die Donau wird durch ein Dammsystem und Entlastungskanäle reguliert.

Heißt das für die nächste Zeit Unwetterhausarrest?

Nö, wir leben ja schließlich nicht in der Karibik. Trotzdem: Ein Schirm in der Tasche und ein morgendlicher Check der Wettervorhersage sind bestimmt kein Fehler.

Und was tun gegen die Schlechtwetterlangeweile?

Vor dem Kachelofen einen Pulli stricken zum Beispiel. Oder typisch wienerisch: sudern. Das geht bei jedem Wetter. F


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