Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Ballgasse: ganz alt und ganz neu zugleich

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 36/14 vom 03.09.2014

Ball-, Blumenstock-und Rauhensteingasse zählen zu den reizvollsten historischen Ensembles der Wiener Innenstadt. Die Gassen sind eng, gepflastert, wurden im Mittelalter angelegt, die Häuser sind durchwegs aus dem 18. Jahrhundert. Hübsch ist das, lockt Touristen, weshalb hier Lokale wahrscheinlich länger bestehen können, als sie das in weniger bevorteilten Grätzeln könnten.

Neue Luxus-Kekse Die Bäckerei Wenninger ist jedoch sowieso ein Phänomen: einzige Filiale einer Favoritner Bäckerei, sehr versteckt gelegen, klassische Bäckerei-Optik, keinerlei Anzeichen irgendeiner Brot-Coolness. Der Nuss-und Mohnkranz besitzt Legendenstatus, Hochzeits-und andere Eventtorten werden ebenfalls angeboten.

Der Messerladen schräg gegenüber führt - wie die meisten Messerläden mittlerweile -fast nur mehr Macho-Kampfmesser, weswegen wir ihn dezent übergehen und in die Ballgasse einbiegen, wo Adelheid Horvath in der ehemaligen Designer-Gelateria Lepantos eben ihre Keksboutique "Adelheid" aufmachte.


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