Wien rast los

Premieren: Mit dem "Gran Fondo Giro d'Italia Vienna" dürfen Hobbyradler erstmals über die Ringstraße flitzen, eine Woche später lädt der "Velothon Vienna" zur schnellen Ausfahrt

VORBERICHTERSTATTUNG: PETRA STURM | Stadtleben | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Mit den schweißtreibenden Etappen, Strapazen und legendären Heldenkämpfen des echten Giro d'Italia hat der Gran Fondo wenig zu tun. Aber auch er hat seine wohldosierten Anstrengungen. Gran Fondo steht im Italienischen für Ausdauer. Er ist das sportliche Hobbyfahrerformat des Giro d'Italia und soll neben italienischer Radsportleidenschaft diesen Sonntag auch ein wenig Dolce Vita nach Wien bringen.

Nach Metropolen wie New York und Miami ist Wien die erste europäische Stadt, in der der Mini-Giro gastiert, eine naheliegende Liaison mit touristischem Mehrwert für beide Seiten. "Österreicher lieben Italien und Italiener Wien", sagt Tom Kropiwnicki, der Veranstalter. Start, Zielpunkt und Home Base für das Rahmenprogramm ist das Ernst-Happel-Stadion.

Was den Italienern ihr "Gran Fondo", ist in Deutschland seit gut einem Jahrzehnt als "Jedermann-Rennen" populär. Und hierzulande kennt man seit den 1980ern den "Radmarathon". Alle drei Veranstaltungen sind sportliche Eintagesrennen für ambitionierte

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