Mehr davon: Pawlatschen-Höfe

Stadtleben | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Ja, Idylle ist eh öd. Aber Biedermeier'sche Pawlatschenhöfe sind weit mehr als Idylle. Sie sind Zeugnisse einer Zeit, in der man das Neben-und Miteinander noch irgendwie besser aushalten konnte und musste. Zeugnisse einer Zeit gleichermaßen günstiger wie pragmatischer Baulösungen. Zeugnisse einer Zeit, wo Nachbarn noch miteinander sprachen. Heute alles eher undenkbar, und insofern vermitteln die wenigen Gastgärten Wiens, die sich noch in Pawlatschenhöfen befinden/befinden dürfen, halt schon eine Anmutung von einer gewissen Sentimentalität.

Restaurant Sperl Das Restaurant Sperl verfügt über einen extra-klassischen Pawlatschen-Hinterhofgarten mit allem, was dazugehört: Weinlaube einerseits und Salettl (ganz schön groß übrigens) andererseits. Das klassische Wiener Gasthausensemble. 4., Karolinengasse 13, Mo-Do 11-23, Fr-So 11-22 Uhr, www.restaurant-sperl.at

Mantibar Das ehemalige Shakti heißt seit April Mantibar, geändert hat sich relativ wenig, vor allem aber nicht der wahrscheinlich


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