Kunst Kritiken

Auf der glatten Fläche in den Raum denken

Lexikon | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Die Arbeit auf Papier als Vorstudie, Begleitprodukt oder eine Art Spiegelung von Skulptur steht im Mittelpunkt der Ausstellung "On Paper" in der Galerie Christine König. Der Künstler Sepp Auer hat die Schau kuratiert und eine spannende internationale Auswahl quer durch die Generationen getroffen. Was bei dem 1921 geborenen Josef Pillhofer noch als Bildhauerzeichnung im strengeren Sinn gilt, genießt bei späteren Wotruba-Schülern wie Bruno Gironcoli oder Walter Pichler schon autonomeren Charakter als eigenständige Arbeit. Künstler wie Roland Kollnitz versuchen den Brückenschlag zwischen Papier und Objekt. Bisweilen erschließt sich die spezielle Qualität der Papierarbeit aber erst durch die Kenntnis des skulpturalen Werks eines Künstlers. Nicht so bei Monica Bonvicini, deren Formenrepertoire auch in 2-D plastisch überzeugt. NS Christine König Galerie, bis 27.9.


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