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Der Baulöwe und Mäzen Hans Peter Haselsteiner garantiert den Fortbestand der Sammlung Essl


ANALYSE: MATTHIAS DUSINI
Feuilleton | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Der Bestand seiner Sammlung sei nun gerettet. In seinem Klosterneuburger Museum verlas der Unternehmer Karlheinz Essl vergangene Woche ein kurzes Statement, das das Resultat monatelanger Verkaufverhandlungen zusammenfasste: Der Bauunternehmer Hans Peter Haselsteiner wird sich zu 60 Prozent an einer Stiftung beteiligen, die in Zukunft die 4900 Werke umfassende Sammlung besitzen und das Museum betreiben wird. Dafür zahlte der ehemalige Chef des Baukonzerns Strabag eine Summe von "über 100 Millionen Euro", wie es etwas vage hieß. Die restlichen 40 Prozent der Sammlung Essl GmbH gehören auch weiterhin Stiftungen der Familie Essl, die mit ihrer Baumarktkette Baumax in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.

Im März 2014 war der 75-jährige Unternehmer mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit getreten, das das Ausmaß der Misere erahnen ließ: Essl wollte die Sammlung, die er gemeinsam mit seiner Frau Agnes Essl seit Mitte der 70er-Jahre aufgebaut hatte, an den Staat verkaufen. Der Schuldenstand

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