Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Esterházygasse: Stille Tage in Mariahilf

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Wenn man sich anschaut, was sich in der Otto-Bauer-Gasse so alles tut, Altes und Neues, oder sogar in der Amerlingstraße (mehr Altes als Neues) und in der Gumpendorfer sowieso, dann ist es schon erstaunlich, wie ruhig da die Esterházygasse bleibt. Zumindest der obere Teil an der Mariahilferstraße. Schön renovierte Fassaden, jede Menge Architekturbüros, aber leere Geschäfte. Spekulationsobjekte? Kein neuer Espressoshop, kein veganes Raw Café, nicht einmal ein vietnamesischer Frühlingsrollenverchecker. Seltsam.

Die erste Bar der Stadt

Nicht einmal der Bushplanet, einer der ältesten Grow-Shops der Stadt und mittlerweile richtig schick geworden, führt Hanf-Kaugummis und -Schokolade, so wie das früher üblich war. Der einzige kulinarische Aspekt sind aromatisierte Papers in Geschmacksrichtungen von "Cherry" über "Jamaica Rum" bis "Mango", das Richtige für Menschen, die auch beim legalen Tabakkonsum Vanille-Zigarillos schätzen. Aber immerhin: Die hier erhältlichen Briefwaagen machen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige