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Eine bezaubernde Wirtin der russischen Oper

Lexikon | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Sogar der mit Tschaikowski gut vertraute Christof Loy kannte dessen selten aufgeführte Oper "Charodeyka (Die Zauberin)" so gut wie nicht; mit 15 Solopartien und großen Chorszenen zu Beginn schrecken viele Häuser vor ihr oft zurück. Aber nun wird die litauische Sopranistin Asmik Grigorian unter vielen russischen Sängern in der Rolle der umworbenen Gasthausbesitzerin Kuma zu erleben sein, deren Gasthaus am Fluss Treffpunkt sowohl des Geldadels als auch verfolgter kritischer Geister ist. Sie verliebt sich in den Prinzen Juri, dessen Vater, gesungen von Bariton Vladislav Sulimsky aus dem Mariinski-Theater, sie bestrickt, das Lokal vom Beamten nicht schließen zu lassen. Die Affäre endet hoffnungslos mit Mord und Totschlag.

Theater an der Wien, So (Premiere), Di 19.00


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