Technik Dinge, die uns brauchen

Das Handy für wesentlich hübschere Selfies

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Man kann nicht alles haben. Diese Lebensweisheit gilt auch für digitale Geräte. Trotzdem versuchen die Hersteller immer wieder, das Beste aus allen möglichen Welten miteinander zu verbinden. So gibt man sich nicht damit zufrieden, dass auch Spitzen-Smartphones keine vollwertigen Digitalkameras sind. Das Problem steckt in der Hardware: Gute Kameras brauchen einen großen Bildsensor und einen optischen Zoom. Beides hat Samsung in seinem neuen Galaxy K Zoom untergebracht, das 10-fach-Zoom-Objektiv reicht vom 24-mm-Weitwinkel bis zum 240-mm-Teleobjektiv.

Außerdem gibt es einen richtigen Xenon-Blitz statt einer LED-Lampe, was in Innenräumen von Vorteil ist. Die 20-MP-Kamera liefert eine ordentliche Bildqualität, jedenfalls für eine Smartphone-Kamera, zudem gibt es 27 Programme für Bildeinstellungen sowie Gesichtserkennung und eine Selfie-Funktion. Ansonsten ist das Galaxy K Zoom (519 Euro) ein vollwertiges Smartphone, es hat ein kontraststarkes 4,8-Zoll-AMOLED-Display und einen schnellen Vierkernprozessor. Das Gewicht von 200 Gramm und das etwas klobige Gehäuse sind wegen des Zooms wohl unvermeidbar. Auch beim Galaxy K Zoom bekommt man also nicht alles, aber immerhin eine ganze Menge.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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