Tag der offenen Tür in der Wiener Kultusgemeinde

Politik | BARBARA TÓTH | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Einmal im Jahr öffnet die Wiener Kultusgemeinde ihre Tore für alle, die das wieder reger gewordene jüdische Leben in Wien kennenlernen wollen. Kommenden Sonntag, den 14. September ab elf Uhr ist es wieder so weit. Im Stadttempel in der Seitenstettengasse werden ab zwölf Uhr Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und Oberkantor Shmuel Barzilai singen. Parallel dazu finden heuer erstmals Führungen durch den Währinger jüdischen Friedhof statt. Dieser Friedhof war ab seiner Eröffnung 1784 bis in die 1880er-Jahre die Hauptbegräbnisstätte der Wiener jüdischen Gemeinde, verfiel dann und wird nun langsam saniert. Seit heuer kann man an sogenannten "Freiwilligentagen" mithelfen, die zugewucherten Grabsteine zu pflegen. Auch am 14. September ist ein "Freiwilligentag", die Historikerin Tina Walzer bietet von zehn bis zwölf und von 14 bis 16 Uhr Führungen an. Gartenscheren mitnehmen schadet nicht, festes Schuhwerk für alle und eine Kopfbedeckung für Männer sind obligatorisch. Zwischen erstem und 18. Bezirk gibt es ein Shuttleservice. Wer in die Seitenstettengasse will, sollte aus Sicherheitsgründen unbedingt einen Lichtbildausweis mitnehmen.

Tag der offenen Tür in der IKG, Sonntag, 14.9. von 10 bis 16 Uhr. Infos: www.ikg-wien.at


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige