Eine Woche im Theaterfieber

Mehr als nur Freizeitbetreuung: das Kindermusiktheater Ad Libitum

Stadtleben | REPORTAGE: USCHI SORZ | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen, das findet Alois Kirchweger, zwölf, super. Deshalb ist er auch sehr zufrieden mit der Rolle des Nicola aus der Bande der roten Zora. "Der hat mir schon im Buch total gut gefallen", freut sich Alois. Es ist Tag eins der Ferienbetreuungswoche im Kindermusiktheater Ad Libitum. Die Gruppe der Elf-bis 16-Jährigen bereitet "Die rote Zora und ihre Bande" vor, nach einem Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1941.

Schon im Einführungsworkshop im Juni haben sie die Geschichte um die obdachlosen Waisenkinder im kroatischen Senj, die sich Uskoken nennen, kennengelernt. Nun, in den letzten Augusttagen, werden sie die Konflikte zwischen Arm und Reich, Eigennutz, Machtgier, Mitmenschlichkeit und Überlebenskampf zu einem turbulenten Musical verweben.

In fünf Tagen ein Jahresprojekt auf die Beine stellen, wie geht das?"Wir bereiten alles perfekt vor und sind erfahrene Professionisten", sagt die Musikpädagogin Laurence Stalder-Stremnitzer, Obfrau des Vereins Ad Libitum.


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