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Der Punk-Bürgermeister zieht persönlich Bilanz

Lexikon | aus FALTER 37/14 vom 10.09.2014

Die Zahl berühmter Isländer ist rar, Jón Gnarr hat kurzweilig dennoch in ganz Europa geschillert: Der ehemalige Punk gründete während der Finanzkrise die Spaßpartei "Die beste Partei", bewarb sich 2010 um das Amt des Bürgermeisters der Hauptstadt Reykajavik und wurde mit den Forderungen nach kostenlosen Handtüchern in Schwimmbädern, Eisbären für den Zoo und ein drogenfreies Parlament tatsächlich auf den Sessel des Stadtchefs gewählt. Jón Gnarr war so etwas wie die Antwort auf den Politfrust der Leute. Nun, vier Jahre nach seiner Wahl, fallen die Kritiken über die Amtszeit des Spaßpolitikers in internationalen Medien überraschend gut aus. Diese Woche ist er in Wien und zieht persönlich Bilanz. BN Aktionsradius, Mi 19.30


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