Technik Dinge, die uns brauchen

iPhones: Jetzt setzt auch Apple auf Riesendisplays

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 38/14 vom 17.09.2014

Es gibt digitale Trends, denen sich selbst Apple nicht verschließen kann. Jahrelang hat man iPhones mit vergleichsweise kleinem Display gebaut. Vermutlich dachte man sich bei Apple, das iPhone habe es nicht nötig, durch schiere Größe aufzufallen. Mit der noblen Zurückhaltung ist es nun vorbei, zu groß ist die Konkurrenz der Riesendisplays von Samsung &Co.

Das neue iPhone 6 (ab 699 Euro) hat immerhin eine Bildschirmdiagonale von 4,7 Zoll, das iPhone (ab 799 Euro) hat mit 5,5 Zoll sogar Phablet-Format. Heutige High-End-Smartphones können Dinge, die einfach einen größeren Bildschirm brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten, man denke an Videos, Computerspiele und Apps.

Ansonsten gibt es im Wesentlichen drei Gründe, auf eins der neuen iPhones umzusteigen. Erstens die Performance: Das iPhone 6 verfügt über den neuen superschnellen A8-Prozessor mit 20 Prozent mehr Leistung und sogar 50 Prozent mehr Grafikpower, das wird sich etwa bei Computerspielen deutlich bemerkbar machen. Der zweite ist die deutlich verbesserte Kamera mit neuem Fotosensor, Bildstabilisator und Zeitlupenfunktion. Das vielleicht zukunftsträchtigste Feature heißt allerdings Apple Pay, dabei handelt es sich um ein mobiles Bezahlsystem auf Basis des Nahfunk-Standards NFC, das zunächst allerdings nur in den USA eingeführt wird. Das System könnte dem digitalen Bezahlen endlich zum Durchbruch verhelfen. Und wenn man in Hinkunft keine Brieftasche mehr braucht, dann spart ein Riesen-iPhone sogar Platz. F

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige