Wunsch und Wirklichkeit

Die tägliche Turnstunde: für diesen Herbst versprochen, nicht gehalten

Stadtleben | NACHFRAGE: JOHANN SKOCEK | aus FALTER 38/14 vom 17.09.2014

Ein ganz schön dickes Ding: In den vergangenen Jahren häuften sich die Studien über den Bewegungsmangel bei Kindern und die daraus folgenden Risiken und Schäden. Von der Weltgesundheitsorganisation bis nach Wien besteht dabei Einigkeit darüber, dass körperliche Inaktivität und falsche Ernährung die Gesundheit der heranwachsenden Generation bedrohen. Die daraus erwachsenden Kosten für medizinische Versorgung übersteigen die Investitionen in ein schulisches und außerschulisches Aktivierungs-und Aufklärungsprogramm, das diese Folgen verhindern könnte, um den Faktor zehn. Mindestens.

Wien, die lebenswerteste Metropole der Welt, bietet seinen Schülern nicht einmal das vorgesehene Ausmaß an Turnsälen. Statt der vorgeschriebenen Mindestausstattung von zwei Turnsälen mit 400 Quadratmetern (für Burschen und Mädchen) hat eine Wiener Bundesschule im Schnitt 320 Quadratmeter Bewegungsfläche zur Verfügung. Der Mangel ist seit Jahren konstant.

Wie schaut es in den Pflichtschulen aus,


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