Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

St. Hanappi - das Stadion geht, die Lokale bleiben vielleicht

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 38/14 vom 17.09.2014

Erbaut 1977, oftmals saniert, nie wirklich optimal und von Anfang an zu klein. Dennoch war das Weststadion irgendwie Kult, und wenn seine vier Flutlichtpfeiler den 14. Bezirk erleuchteten, dann hatte das schon was. Bemerkenswert auch, wie das Stadion die lokale Gastronomie rundherum prägte, anders als das bei Stadien in Wien sonst der Fall ist.

Okay, das Lob im edlen Tennisclub Colony hat mit dem Weststadion noch verhältnismäßig wenig zu tun, aber irgendwie ja doch, weil der Club sich auf dem Gelände der ehemaligen Pfarrwiese befindet, dem Vorgängerplatz von Rapid. Auch als Nicht-Mitglied kann man hier essen, die Terrasse ist wirklich hübsch, es gibt Mozzarella, Salate, Tatar, Calamari, Burger, Steak, Pasta und Toast mit Thum-Schinken. Wahrscheinlich der kulinarisch bestausgestattete Tennisclub des Landes.

Der Wirt und sein Pop-up

Das grandios abgerockte Depressions-Buffet im Bahnhof Hütteldorf gibt's nicht mehr, dafür jede Menge Bäckereifilialen und seit fünf Monaten einen Minimarkt


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