Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Filmschaffen: Ulrich Seidl und wie ihn der Falter wahrnahm

Feuilleton | aus FALTER 38/14 vom 17.09.2014

Der Ball (1982) Bonjour Tristesse! Mit seinem Langfilmdebüt kehrt Seidl heim ins Waldviertel, zeigt die Selbstinszenierung der örtlichen Honoratioren und Teenager beim Schulabschlussball in Horn. Die "unehrenhafte Entlassung" aus der Filmakademie ist die Folge.

Tierische Liebe (1995) Seidl: "Ich stellte mir einen Film vor, der nur aus Szenen bestehen sollte, in denen ein Mann oder eine Frau mit ihrem Haustier all das macht, was normal in einer Partnerschaft passiert." Falter: "Es geht da um teils drastische Formen von Dressur -von Hunden und von Menschen."

Hundstage (2001) Episodisches mit Maria Hofstätter, Georg Friedrich, Vickerl Hennemann: Seidls nominell erster Spielfilm erzählt von der verzweifelten Hoffnung, das Leben könnte anders als bloß beschissen sein. Großer Preis der Jury beim Filmfestival Venedig, Platz 7 der Falter-Charts.

Good News (1990) Tableaus "von Kolporteuren, toten Hunden und anderen Wienern"."Ich glaube, dass sich bei meinen Filmen die Meinungen immer teilen


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