Wir haben keine Zeit für schlechtes Gewissen

Die Familienministerin kann jetzt endlich laut nachdenken. Ein Gespräch mit Sophie Karmasin über die neue Freiheit in der ÖVP und ihre Ideen für ein familienfreundliches Österreich


INTERVIEW: BARBARA TÓTH
Politik | aus FALTER 38/14 vom 17.09.2014


Sophie Karmasin mag die Farbe Magenta. Sie zieht sich durch die Homepage des Familienministeriums, ihre neue „Familien-App“ hat sie, und selbst der Blumenstrauß im Wartezimmer vor dem Büro der parteiunabhängigen Familienministerin auf ÖVP-Ticket ziert ein Blumenstrauß in allen Rosa-Lila-Rot-Schattierungen. Zufall? Nein, die ehemalige Markt- und Meinungsforscherin ist ein Profi in Sachen Selbstinszenierung. Früher beriet sie Firmen, wie diese ihre Selbstdarstellung optimieren, jetzt kann sie es an sich selbst umsetzen. Ein neues Farbkonzept ist schnell gefunden, aber das alleine macht noch keine gute Politikerin aus. Karmasin wurde vom abgetretenen ÖVP-Chef Michael Spindelegger geholt, um seiner Partei ein moderneres Familienbild zu verpassen. Paradoxerweise drang Karmasin dann mit vielen ihrer progressiven Vorschläge nicht durch. Wird ihr das unter dem neuen ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner besser gelingen? Ein Gespräch darüber, was die Familienpolitikerin Karmasin wirklich will.

Falter: Frau Ministerin, stehen Sie gerne in der zweiten Reihe?

Sophie Karmasin: Ich stehe nicht in der zweiten Reihe. Ich stehe in der ersten Reihe, für Familien.

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