Ihr Lieben daheim!

Netflix-Chef Reed Hastings hat große Pläne für Österreich: Er will mit dem Videodienst jeden dritten Haushalt erreichen

GESPRÄCH: INGRID BRODNIG | Medien | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Er behauptet: Das Fernsehen, wie wir es kennen, wird sterben und durch Apps ersetzt. Kein Wunder, Reed Hastings ist der weltweit wichtigste Proponent des Fernsehens via Internet. 1997 gründete er Netflix, ein mittlerweile weltweit agierender Videostreamingdienst, der vergangene Woche auch in Österreich startete. Ob Netflix hierzulande Serien produzieren wird und wie er sich das Fernsehen in zehn Jahren vorstellt, erklärt er im Interview.

Falter: Herr Hastings, an Ihrer Firma ist besonders spannend, dass Sie extrem viel über den TV-Konsum Ihrer Abonnenten wissen. Wie genau sind denn Ihre Aufzeichnungen?

Reed Hastings: Wir wissen natürlich nur, was die Abonnenten auf Netflix anschauen. Aber wenn Sie zum Beispiel gerne historische Serien über das 15. Jahrhundert ansehen, dann nehmen wir das wahr, und unser Algorithmus liefert Ihnen noch mehr Programm in diese Richtung.

Ihr Albtraum ist wohl, dass die Konsumenten in Ihrem Programm suchen und suchen und nichts finden.

Hastings: Genau. Unser

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