Gastkommentar Steuerreform

Warum reden alle nur über Reichensteuern? Her mit den Ökosteuern

MARGIT SCHRATZENSTALLER | Falter & Meinung | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Der hiesigen Steuerdebatte fehlt es an einer großen Vision. Auch deshalb werden relativ wachstums-und beschäftigungsverträgliche Steuerquellen wie Grundsteuer oder Erbschaftssteuer nur als Gegenfinanzierungsoptionen für die Senkung der Abgaben auf die Arbeit diskutiert.

Natürlich können diese Steuerquellen einen willkommenen Beitrag zur Gegenfinanzierung leisten, wenn die unteren und mittleren Arbeitseinkommen möglichst rasch deutlich entlastet werden sollen. Die genannten alternativen Steuerquellen dienen aber nicht nur Einnahmezwecken. Bei ihrer stärkeren Ausschöpfung geht es nicht um "neue", sondern um "andere" Steuern.

Dazu gehören auch Umweltsteuern. Sie sind bis jetzt ein völlig blinder Fleck in der Steuerdebatte. Dabei liegen Umweltsteuern in Österreich unter dem Durchschnitt, gemessen an Wirtschaftsleistung, Beitrag zu den Gesamtabgaben und effektivem Energiesteuersatz. Dänemark und Schweden führen mit ihren Ökosteuerreformen vor, dass höhere Umweltsteuern, wenn mit

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