Film Neu im Kino

Ein weichgezeichneter "Sommer in der Provence"

Lexikon | Sabina Zeithammer | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Von Paris in die Provence: Die Geschwister Adrien, Léa und Théo - zwei in der Pubertät, der Nachzügler gehörlos -verbringen den Sommer aufgrund der Trennung ihrer Eltern bei ihrem schwierigen Großvater Paul, den sie nie kennengelernt haben. Rose Boschs Familienfilm "Ein Sommer in der Provence" beginnt vielversprechend mit geschliffenen Dialogen im Clash der Generationen, wird jedoch zunehmend flach. An der Besetzung liegt es nicht - Jean Reno als Paul und Anna Galiena als Großmutter Irène haben schöne Momente als Althippies, und die französischen Jungschauspieler hauchen den aufgeweckten Enkeln Leben ein. Auch interessante Themen und Konflikte gäbe es genug. So aber dominiert Boschs Drehbuch leider eine "Fünf Minuten später ist alles wieder gut"-Attitüde wie die flachen Seen die Camargue.

Ab Fr in den Kinos (OmU im Votiv)


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