Hallo, Promille!

Im Café Spaßvogel ist der Name Programm: Hier werden am laufenden Band Wuchteln geschoben

Stadtleben | TSCHOCHERLREPORT: ARTHUR FÜRN HAMMER FOTO: MARIO LANG | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Im Café Spaßvogel werden gerne Witze erzählt. Der Lokalname ist hier Programm. Nach zehn Minuten hat der staunende Besucher schon den ersten Witz gehört ("Was passiert, wenn a Burgenländer a Gösn verschluckt?") und fragt sich: Was kam zuerst -die Wuchteln oder der Lokalname? Auch wenn diese Frage offenbleibt, steht am Ende eines fest: Über die Qualität eines Witzes kann man geteilter Meinung sein, über die Kunst der Darbietung nicht. Und da findet man im Spaßvogel, wo scheinbar ein jeder Witze erzählen kann, einige Meister ihres Fachs.

Didi, der diensthabende Kellner, erzählt seine Witze in souveräner Manier und so unaufgeregt, dass man glauben könnte, es gehöre ganz selbstverständlich zum Kellnern dazu. Davon, dass er erst seit drei Monaten hier arbeitet, merkt man nichts. Er hat sich gut eingearbeitet und schiebt eine Wuchtel nach der anderen, wobei er sich mit Karli abwechselt.

Karli, Spitzname Iki, betreibt einen Würstelstand am Johann-Nepomuk-Berger-Platz (Ikis Wurst,


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