Beisl Der steirische Gourmet

Die tolle Textur der Kruste

Steiermark | RESTAURANTTEST: GÜNTER EICHBERGER | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Die thailändische Küche ist bekannt für ihre die Magennerven auf die Probe stellende Schärfe, die unvorbereiteten Essern schon einmal das Wasser in die Augen und den Schweiß aus den Poren treiben kann. Im Fall des Chang Thai bereits an dieser Stelle beschrieben.

Im Ahaan Thai gibt man sich milder. Vom Gurkensalat Yam Täng (€ 3,90) abgesehen, der äußerst würzig und knoblauchlastig dem biederen Gemüse ungewohnt pikante Seiten abgewinnt. Die Suppe Tom Kah Gai ( € 6,20) erinnern wir uns schon mit stärkerer Ingwernote genossen zu haben. Da bei unserem Besuch die Köchin kurzfristig ausgefallen ist, muss sich die Wirtin selbst an den Herd stellen, macht ihre Sache aber gut. Es dauert alles ein wenig länger, aber das lässt Zeit für Tischgespräche. Eine eigene Karte verspricht Weinspezialitäten, die ein leeres Versprechen bleiben. Hingegen erfreuen die gebratenen Reisnudeln Phad Thai ( € 10,90) mit Garnelen, geriebenen Erdnüssen und Sojasprossen. Pha Näng in roter Currysauce ( € 9,90) wird auf Wunsch mit Tofu zubereitet, mit Stärke paniert hat die Kruste eine tolle Textur.

Resümee: Wir raten zu. Es muss nicht immer höllisch süß-scharf sein. Und der Wein? Singha-Bier passt ohnehin besser dazu.

Ahaan Thai Brockmanngasse 49,8010 Graz, Tel. 0316/83 97 75, Mo 11-15, Di-Sa 11-15 und 17-22 Uhr


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