Die riesengroße Gier

Die E-Zigarette hat sich weltweit zu einem 3-Milliarden-Dollar-Business ausgewachsen. Zu Recht?


SELBSTVERSUCH: BIRGIT WITTSTOCK
Stadtleben | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Ein Vierteljahrhundert als Raucherin -das ist nichts, was man feiern möchte. Es wird Zeit, endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Ein für alle Mal. Seit geraumer Zeit versuche ich also wieder einmal, das Rauchen seinzulassen. Bislang ist das Ergebnis ziemlich kläglich. Ich habe meinen Konsum von eineinhalb Packerln auf circa fünf Zigaretten pro Tag heruntergefahren, dann aber setzt der Autopilot wieder ein, und das alte Verhaltensmuster schlägt zu. Was also tun? Möglichst gesund rauchen? Klingt zwar völlig paradox, aber die E-Zigarette soll es angeblich möglich machen, da beim elektrischen Verdampfen der nikotinhaltigen Liquids weder Kohlenmonoxid noch Blausäure, Arsen oder krebserzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe erzeugt werden.

Der E-Verdampfer der Marke Ploom setzt auf geradliniges Design und ist einfach zu handhaben: Nachdem man ihn mittels USB-Ladestation geladen hat, schraubt man das Mundstück ab, setzt einen sogenannten Pod mit beliebiger Geschmacksrichtung

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